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Therapeutenrolle:
Entscheidend für den Therapieerfolg ist im besonderen die Rolle des Therapeuten. Zum Therapieeinstieg gehört der Beziehungsaufbau. Die
soziale Zuwendung zum Kind, d.h. das Kind und nicht die Behinderung im Vordergrund zu sehen, soll die Persönlichkeitsebene über die
Leistungsebene stellen. Der Therapeut möchte an den Stärken des Kindes anknüpfen, sie weiter stärken, die Schwächen
mildern und beides miteinander in Einklang bringen. Er muss dem Kind helfen, die eigenen Möglichkeiten wahrzunehmen und die Suche nach
einem Weg dorthin anbieten. Ein Therapieerfolg darf und kann nicht abhängig sein von der "Heilung des Patienten". So muss auch
gelernt werden, manche Störungen oder Schädigungen zu akzeptieren und mit ihnen zu leben. Es ist natürlich, daß jedes
Individuum Stärken und Schwächen hat. Eine Atmosphäre des Vertrauens und gegenseitigen Achtens, in der auch Gefühlsregungen
aus dem sozialen Umfeld wahrgenommen werden, gehört zu einer befriedigenden Zusammenarbeit. Während des Therapieverlaufs wird der Kontakt
zum sozialen Umfeld des Kindes nach Wunsch der Bezugsperson ausgebaut. Man sucht Einblick in den kindlichen Lebensbereich, z.B. über Hausbesuch,
kennen lernen aller Familienmitglieder und Kontaktaufbau zu evtl. anderen Therapeuten, Kindergarten oder Schule in Form von Hospitationen.
Informationen zu den Therapien, die wir anbieten:
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